Glossar
24/7
(gesprochen 24 mal 7)
Bezeichnet die ständige Verfügbarkeit einer Online-Lernanwendung (an 24 Stunden
pro Tag und 7 Tagen pro Woche).
[Quelle http//www.global-learning.de]
Adaptierbarkeit
Von Adaptierbarkeit wird gesprochen, wenn ein Lernsystem durch Eingriffe von
aussen an die veränderten Bedingungen (z.B. veränderte Bedürfnisse der
Lernenden) angepasst werden kann.
[Quelle Leutner 1995, S.142]
Adaptivität
Von Adaptivität wird gesprochen, wenn ein Lernsystem sich selbst an die
veränderten Bedingungen (z.B. veränderte Bedürfnisse der Lernenden) anzupassen
vermag.
[Quelle Leutner 1995, S.143] Adaptivität bezeichnet in einer spezifischen
multimedialen Lernumgebung die Anpassungsfähigkeit von Unterstützungsangeboten
an die Bedürfnisse unterschiedlicher Lerner.
[Quelle http//www.global-learning.de]
ADL
Advanced Distributed Learning - Organisation des amerikanischen
Verteidigungsministeriums, die Standardisierungsmodelle für E-Learning
entwickelt.
[Quelle http//www.global-learning.de]
Advance Organizer
Ein Konzept nach Ausubel (1974) . Vorgängig zur Präsentation neuer Lerninhalte
werden Organisationshilfen dargeboten, welche es erleichtern sollen, das neue
im bestehenden Wissen zu integrieren. Die Organisationshilfen sind abstrakter
und allgemeiner, als die neuen Inhalte und erklären das folgende Material oder
zeigen Beziehungen auf. Ausubel stützt sich dabei auf die Schematheorien von
Piaget und Bartlett.
Kerres
(2001, S.237) schlägt vor, eine der folgenden Varianten als Organisationshilfe
konsequent einzuhalten:
Gliederung Der gesamte Lernstoff des Kurses wird in
Form einer Gliederung aufgeführt und das Kapitel oder der Abschnitt, der im
Folgenden bearbeitet werde kann, wird hervorgehoben. So lässt sich das
Teilgebiet besser einordnen in die Gesamtstruktur des Lerngebietes.
Auszug Nicht nur die Überschriften, wie bei
der Gliederung, sondern die Essenz der Abschnitte , etwa in Form von
Merksätzen, werden aufgeführt.
Zusammenfassung In drei bis vier
Sätzen wird der Inhalt des Kapitels wiedergegeben.
Begriffe Zur Hinführung auf das Kapitel
werden nur wesentliche Begriffe genannt, die anschliessend näher bearbeitet
werden. Die Beziehungen der Begriffe untereinander lässt sich auch als concept
map darstellen
[Thomas Tribelhorn]
AICC
Aviation Industry CBT Committee - von der amerikanischen Luftfahrtindustrie
gegründeter internationaler Zusammenschluss von CBT-Herstellern und
-Spezialisten, die gemeinsam an der Standardisierung von Lernobjekten arbeiten.
[Quelle http//www.global-learning.de]
Animation
In einer Animation wird eine Folge einzelner Bilder so hintereinander
abgespielt, dass der Eindruck eines filmähnlich bewegten Bildes entsteht.
[Quelle http//www.global-learning.de]
Anker
auch Hyperlink. Anker bezeichnen nicht-lineare Verbindungen zwischen und
innerhalb von Dokumenten, d.h. es können ein Wort, ein Satz oder ein Symbol
ausgewählt werden, um eine Verbindung zu einer anderen Seite oder zu anderen
Quellen herzustellen.
[Quelle http//www.global-learning.de]
Ankerbegriffe
Ausubel (z.B. 1974) bezeichnet in seiner Lerntheorie die wichtigsten Begriffe
jeder Lernsequenz als Ankerbegriffe. Diese sind z.B. wichtig, wenn mittels
einem Advance Organizer die Vermittlung neuer Lerninhalte vorbereitet wird,
indem bekannte Ankerbegriffe reaktiviert und die neuen Lerninhalte damit
verbunden werden.
[Thomas Tribelhorn]
Applet
Ein Applet ist ein dynamisches interaktives Programm, das in einer Web-Seite
ausgeführt werden kann, die von einem javafähigen Browser angezeigt wird.
[Quelle http//www.bergt.de/lexikon/index.htm]
Application Sharing
Beim Application Sharing arbeiten entfernt sitzende Benutzer via
Datenübertragung an derselben Software. Dieses Konferenzsystem eignet sich
insbesondere zur Demonstration bestimmter Funktionsweisen in Schulungen oder
zur gezielten Hilfe bei Anwendungsfehlern (Support), da der Lernende auf
sweinem Bildschirm zuschauen kann, wie der Lehrende das Problem löst.
Application Sharing ist Bestandteil von Desktop-Konferenz-Systemen (z.B.
NetMeeting, Netscape Conference).
[Quelle Bruns & Gajewski 2000, S.238]
Beim Application-Sharing findet eine synchrone Verwendung einer beliebigen
Softwareanwendung über Datennetze statt. Application-Sharing ist ein
Bestandteil von Desktop-Konferenzsystemen (z.B. NetMeeting, Netscape
Conference). Nutzer können gemeinsam ein Dokument bearbeiten. Die Applikation
wird auf dem PC eines Nutzers gestartet, dieser kann Zugriffsrechte für andere
Nutzer definieren.
[Quelle http//www.global-learning.de]
ARPA
Abkürzung für "Advanced Research Projects Agency". ARPA wurde 1958
vom US-Verteidigungsministerium als Arbeitsgruppe zur Suche nach neuen Ideen
und Technologien eingerichtet.
[Quelle http//www.netplanet.org/abisz/index. ]
ARPA-Net
Militärische Vorläufer des Internets, errichtet von der ARPA. Das ARPA-Net
wurde 1969 mit vier Grossrechnern der ARPA an Universitäten eingerichtet, damit
die angeschlossenen Institute die Peripherie gemeinsam nutzen konnten. Die
miltärischen Einrichtungen des ARPANets wurden 1983 aus Sicherheitsgründen in
einem neuen Netzwerk namens MIL-Net zusammengeschlossen. Das Internet entstand
durch den Zusammenschluss von ARPA-Net und CS-Net.
[Quelle http//www.netplanet.org/abisz/index.html]
ASP
Abkürzung für "Application Service Provider". Ein ASP stellt auf
seiner Serverfarm gehostete Anwendungssoftware (LMS, Finanzbuchhaltung etc.)
gegen eine meist zeitabhängige Mietgebühr für die Online-Nutzung zur Verfügung.
Für die Bedienung dieser Software reicht meist ein gängiger Web-Browser aus.
ASP-Software muss somit nicht lokal auf der Festplatte installiert werden und
ist Betriebssystem-unabhängig. (K. & H. Häfele)
[Quelle http//www.global-learning.de]
Assessment
... ist im Zusammenhang mit E-Learning ein Beurteilungsverfahren, um die
Fähigkeiten und Fertigkeiten (Soft und Hard Skills) sowie den Wissensstand von
Lernenden systematisch zu bewerten. (K. & H. Häfele)
[Quelle http//www.global-learning.de]
asynchrones Lernen
Der Prozess der Wissensvermittlung durch Lehrende und die Aufnahme des Wissens durch
Lernende findet zeitlich versetzt statt. (z.B. Lernen mit Studienbriefen,
Kommunikation über Newsgroups, etc.) Gegenteil synchrones Lernen
[Quelle http//www.global-learning.de]
ATI
"Aptitude-Treatment-Interaction" Die ATI-Forschung befasst sich mit
der Wechselwirkung von individuellen Lernvoraussetzungen und eingesetzten
Lehrmethoden. Ein Beispiel Intelektuell weniger begabte profitieren vor allem
von hochstrukturierten Lernsituationen, während intelektuell höher Begabte auch
von weniger sturkturierten Lernsituationen profitieren können.
[Quelle Leutner 1995]
ATM
ATM ist eine Technik für schnelle Datenübertragung in Netzwerken. ATM steht für
"asynchronous transfer mode", ein Übertragungsstandard, der die Daten
in sehr kleine Pakete zerteilt. Diese werden auf direktem Weg zum Zielcomputer
geschickt, ohne dass irgendwelche Zwischencomputer belastet werden. In der
Regel beträgt die Bandbreite 155 Megabit pro Sekunde (mbps).
[Thomas Tribelhorn]
Attachment
Eine "elektronische Beilage" zu einer E-Mail. An einen E-Mail-Brief
können heute verschiedene andere Dokumente wie z.B. Programme, Grafiken, Fotos,
Sounds, Videos usw. "angehängt" werden. Attachments können somit als
elektronische Form von Briefbeilagen gesehen werden.
[Thomas Tribelhorn]
Autorensystem
Ein Autorensystem ist ein Entwicklungswerkzeug für interaktive Anwendungen.
Daten und Inhalte werden zusammengefügt und in ihrem Verhalten programmiert.
Man unterscheidet seitenorientierte, zeitachsenorientierte, objektorientierte
und struktogrammorientierte Autorensysteme.
[Quelle http//www.global-learning.de]
Avatar
Aus dem Sanskrit entlehnter Begriff, der ursprünglich die irdische Verkörperung
(Inkarnation) einer Gottheit bedeutet. Online handelt es sich um den virtuellen
Repräsentanten einer Person, z. B. ein menschenähnliches Icon, das in einem
Chatroom eine Person repräsentiert oder auf einer Website als graphische
Kontaktschaltfläche fungiert.
[Quelle http//www.global-learning.de]
Bandbreite
Bezeichnet eigentlich den z. B. einem Sender zugewiesenen oder von ihm
beanspruchten Frequenzbereich, der in Hz zu messen ist. Im Zusammenhang mit
E-Learning wird der Begriff mehr und mehr als Synonym für Datenübertragungsrate
bzw. -geschwindigkeit benutzt. Für die Einbettung von Multimedia-Elementen in
Lernanwendungen spielt diese Art "Bandbreite" eine wichtige Rolle.
[Quelle http//www.global-learning.de]
Bcc
Abkürzung für Blind carbon copy. Empfänger von E-Mail, die im BCC-Feld stehen,
erhalten die Nachricht zur Kenntnis ohne dass die anderen Empfänger diese
Adresse sehen können. (Iris Hörler)
[Quelle http//www.global-learning.de]
Benutzeroberfläche
Fast jeder moderne Computer lässt sich über eine graphische Benutzeroberfläche
bedienen. Die System- und Programmfunktionen werden nicht über die Eingabe von
Befehlsfolgen, sondern über Symbole oder Schaltflächen aktiviert. Die
Entwicklung standardisierter graphischer Benutzeroberflächen ermöglichte auch
unerfahrenen Anwendern (nicht nur Programmierern) die Bedienung von Computern.
Dadurch wurde die Einführung der Computer wesentlich gefördert. (Rolf Pothmann)
[Quelle http//www.global-learning.de]
Blended Learning
Auch hybrides Lernarrangement genannt. Die Kombination von Präsenzlernen mit
telemedialen Lehrangeboten.
[Thomas Tribelhorn]
Breitband
Technologische Infrastruktur zur Datenübertragung in Hochgeschwindigkeit. Damit
ist i. a. eine Geschwindigkeit gemeint, mit der die zu einem gegebenen
Zeitpunkt durchschnittliche Übertragungsrate übertroffen wird. Heute (Anfang
2001) bezeichnet der Begriff z. B. Übertragungsgeschwindigkeiten, wie sie etwa
im Kabelnetz erreicht werden können und die eine gleichzeitige Übertragung von
verschiedenen Arten von Signalen (audiovisuelle, Text usw.) ermöglichen.
[Quelle http//www.global-learning.de]
Browser
Ein Programm zur Darstellung der verschiedenen Dokumente aus dem World Wide Web
auf einem PC. Die am meisten verbreiteten Browser sind Netscape Navigator und
Microsoft Internet Explorer.
[Quelle http//www.global-learning.de]
BSCW
Seit Oktober 1994 gibt es das Projekt BSCW (Basic Support for Cooperative Work)
am Institut für angewandte Informationstechnik der Gesellschaft für Mathematik
und Datenverarbeitung (GMD) in Sankt Augustin. Untersuchungsgegenstand des
Projektes ist die Untersuchung, wie nützliche Anwendungen für
Kooperationsunterstützung im WWW aufgebaut werden können. BSCW vereinigt die
Funktionalität von Dateiaustausch, Diskussionsforen und Ereignisprotokollen.
Zur Bedienung wird nur der übliche WWW-Browser benötigt.
[Quelle http//www.global-learning.de]
Business-TV
Business-TV bezeichnet Videoübertragungen für geschlossene Nutzergruppen,
gewöhnlich in Firmen oder Organisationen. Sie werden zur Information oder Fort-
und Weiterbildung der Mitarbeiter eingesetzt.
[Quelle http//www.global-learning.de]
Cache
Mit "Cache" wird in der Computertechnik ein (relativ) schneller
Zwischenspeicher benannt, der den Zugriff auf Informationen auf (relativ)
langsamen Medien durch eine sogenannte "Zwischenpufferung"
beschleunigen soll. Der Einsatz von Caches findet auf unterschiedlichen Ebenen
statt und auch beim Zugriff auf das Internet. Hierbei hält der WWW-Browser eine
lokale Kopie von bereits geladenen Internet-Seiten im Hauptspeicher und/oder
auf der Festplatte des Client-Computers fest.
[Quelle http//www.global-learning.de]
CBT
Abkürzung für Computer Based Training. Die Teilnehmer bearbeiten bei dieser
Lernform selbstständig in Interaktion mit der Lernsoftware Lernmaterialien. Die
Lernenden können gemäss ihres Kenntnisstandes Anforderungen in strukturierter
Form abrufen und werden mit Interaktionsmöglichkeiten unterstützt. Der Computer
übernimmt dabei einen Part der Lerndialoge, die Wissensüberprüfung und
eventuell die Steuerung des Lernprozesses. Unter CBT versteht man im
Unterschied zu WBT mehr und mehr Offline-Lernangebote.
[Quelle http//www.global-learning.de]
CBT-Autorensystem
CBT-Autorensystem ist ein Entwicklungswerkzeug für die Erstellung interaktiver,
multimedialer Lernsoftware (CBT).
[Quelle http//www.global-learning.de]
Cc
Abkürzung für Carbon Copy, zu deutsch Durchschlag. Empfänger von E-Mail, die im
CC-Feld stehen, erhalten die Nachricht quasi wie einen Durchschlag zur
Kenntnis.
[Quelle http//www.global-learning.de]
CGI
CGI (= Common Gateway Interface) Softwareschnittstelle für die Verwendung
dynamischer Web-Dokumente. Sie ermöglicht es, Programme auf dem Server zu
starten und die Ergebnisse auf dem Client (Browser) anzuzeigen. Eine weit
verbreitete Anwendung von CGI ist z.B. der Zugriffszähler für eine Web-Seite.
[Quelle http//www.global-learning.de] (Common Gateway Interface);
quasi-standardisierte Schnittstelle zwischen HTTP-Server und von ihm
ausgeführtem lokalem Programm. CGI legt unter anderem die Namen von
Umgebungsvariablen und ihren Werten fest. Mit Hilfe von CGI ist es möglich,
Programme auf einem Server abzulegen, die von einem Browser her gestartet
werden können. Solche Scripts ermöglichen beispielsweise Formulareingaben aus
HTML-Dateien zu verarbeiten, auf dem Server-Rechner Daten zu speichern und dort
gespeicherte Daten auszulesen.
[Quelle http//www.bergt.de/lexikon/index.htm]
Chat
englisch schwätzen, unterhalten Gemeint ist die fast synchrone
"Unterhaltung" per Tastatur von Rechner zu Rechner. An einem Chat
können sich mehrere Teilnehmer beteiligen. Chats werden gerne in
Telelern-Szenarien eingesetzt.
[Quelle http//www.global-learning.de] Eine Online-Unterhaltung zweier oder
mehrerer Anwender über Tastatur und Bildschirm, also die Kommunikation mit
geschriebenen Wörtern in Echtzeit.
[http//www.bergt.de/lexikon/index.htm]
Client
Computer bzw. Anwendungen, die Informationen von sogenannten Servern abrufen.
Dies geschieht innerhalb einer Client-Server-Architektur, einem System der
"verteilten Intelligenz", bei dem der Client zum grossen Teil die
Interaktion mit dem Benutzer und der Server die Bereitstellung der abzurufenden
Komponenten übernimmt. Auf diese Weise ist es möglich, Information auf einen
Server für viele Clients bereitzuhalten. Das Gegenstück zur
Client-Server-Architektur ist die Peer-to-Peer-Architektur.
[Quelle http//www.netplanet.org]
Client-Server-Technologie
Daten und Programme werden in einem Computer-Netzwerk ausgetauscht und
gemeinsam genutzt. Der sog. Server organisiert dabei die Arbeit des Netzes und
verfügt über alle erforderlichen Programme und Daten. Unter der Kontrolle des
Servers wird an allen Arbeitsstationen (Clients) auf diese Programme und Daten
zugegriffen. Schutz- und Sicherheitseinrichtungen sorgen dafür, dass nur
berechtigte Clients auf Daten und Programme des Client-Server-Netzwerks
zugreifen können. (Rolf Pothmann)
[Quelle http//www.global-learning.de]
CMC
Abkürzung von Computer mediated communication, deutsch auch CvK
(Computer-vermittelte Kommunikation). Wie der Name sagt, ist CMC im Unterschied
zur ftf- (face-to-face) Kommunikation medien-vermittelt. Charakteristika sind
der Einsatz von Computern und (noch) die Schriftlichkeit. Daraus ergibt sich
eine Vielzahl sozialer und kommunikativer Unterschiede.
[Quelle http//www.global-learning.de]
CMI
Abkürzung für "Computer Managed Instruction". (K.& H. Häfele)
[Quelle http//www.global-learning.de]
CMS
Abkürzung für "Content Management System". CMS unterstützen Teams
beim Prozess des Erstellens und Verwaltens von Content für komplexe Websites
mit hohem Aktualitätsgrad wie beispielsweise Online-Zeitungen, Portale oder
Intranets. (K.& H. Häfele) Mittlerweile sind unzählige CMS auf dem Markt.
Die Site http//www.contentmanager.de bietet einen gewissen Überblick.
[Quelle http//www.global-learning.de]
Cookie
"Keks". Hilfsdatei von Browsern wie Netscape Navigator. Webserver
schreiben Cookies auf die Festplatte des Benutzers und teilen z.B. eine
Identifikationsnummer zu. Wenn der Nutzer diese Seite das nächste Mal aufruft,
kann das Cookie ausgelesen werden und dient dem Webserver zur Identifizierung
des Online-Besuchers, aber auch zu weitreichenderen Zwecken, z.B. zur
Erforschung des Nutzerverhaltens.
[Quelle http//www.global-learning.de]
CSCW
"Computer Supported Cooperative Work" wird in der Regel als Begriff
verwendet für die Kooperation über weite Distanzen, unterstützt durch
gemeinsame Arbeitsplattformen im Intra- oder Internet (Groupware) und/oder dem
Einsatz von webbasierten Diskussionsforen/Newsgroups, Email, Application
Sharing etc. Genau genommen müsste für derartige Arbeitssituationen jedoch der
Begriff "Web Supported Cooperative Work" (WSCW) verwendet werden.
[Thomas Tribelhorn]
CS-Net
Abkürzung für "Computer Sciences NETwork", einem früheren Netzwerk
der NSF, dass 1979 von computerwissenschaftlichen Abteilungen von sieben
US-Universitäten eingerichtet wurde.
[Quelle http//www.netplanet.org/abisz/index.html]
cu
Kurzform für "See You". Grussformel bei E-Mails.
[Quelle http//www.global-learning.de]
Curriculum
(Pl. Curricula) Konzept des zeitlichen und inhaltlichen Ablaufs einer
Unterrichtseinheit oder eines ganzen Unterrichtsfaches. Beinhaltet die
Auflistung von Lernzielen, Lerninhalten und methodischen Hinweisen.
[Quelle http//www.global-learning.de]
CUU
Computerunterstützter Unterricht. Deutschsprachige Version von Konzept und
Begriff der "Programmierten Unterweisung".
[Thomas Tribelhorn]
Deklaratives Wissen
Faktenwissen
Didaktik
Theorie und Praxis des Lehrens und Lernens. S.a. Mediendidaktik
[Quelle http//www.global-learning.de]
Didaktisches Design
1987 von Flechsig eingeführter Begriff, der die Planung, Gestaltung und
Umsetzung von Lernangeboten bis hin zu Qualitätssicherung und Evaluation
umfasst. Im engeren Sinn ist damit häufig nur die Gestaltung der
Benutzeroberfläche gemeint. Der Begriff steht in Konkurrenz zu dem aus dem
Amerikanischen entlehnten "Instruktionsdesign".
[Quelle http//www.global-learning.de]
Didaktische
Reduktion
Prozess der Auswahl von Lerninhalten aus dem gesamten Fundus der Materialien,
da die Materialfülle häufig zu umfangreich ist für das geplante Lehrangebot und
nur eine Auswahl daraus zur Erreichung der Lehr-Lernziele nötig ist. Die
schwierige Frage dabei ist, welche Inhalte sind relevant und exemplarisch?
[Thomas Tribelhorn]
Dokumentenkamera
Kamerasystem zur Übertragung von einzelnen Seiten eines Dokuments. Das Dokument
wird dabei von oben aufgenommen. Durch ein Zoomobjektiv können Ausschnitte des
Dokuments in beliebiger Vergrösserung dargestellt werden.
[Quelle http//www.global-learning.de]
Download
"Herunterladen". Übertragung einer Datei von einem Server auf den
Rechner eines Internet-Benutzers, dabei wird die Datei auf dessen Festplatte
kopiert. Gegensatz Upload.
[Quelle http//www.global-learning.de]
Drag/Drop
"Ziehen und fallenlassen". Grafisch orientierte Arbeitstechnik, bei
der Elemente durch Bewegen auf der virtuellen Oberfläche des Desktops
bearbeitet werden; z.B. werden Dateien in andere Verzeichnisse kopiert oder
Wörter an andere Textstellen verschoben.
[Quelle http//www.global-learning.de]
Drill
& Practice-Programme
Computerlernprogramme, welche die behavioristische Vorstellung zur Festigung
von Verhaltensweisen durch unmittelbare Bekräftigung erfüllen. Bereits
Gelerntes soll dabei durch wiederholtes Üben eingeschliffen werden.
[Quelle Weidemann 2001]
Edutainment
Marketingkunstwort, zusammengesetzt aus "Education" und
"Entertainment". Bezeichnet Computerspiele mit Lernanspruch.
[Quelle http//www.global-learning.de]
Emoticon
Emoticons, auch Smileys genannt, sind meist aus drei oder vier Zeichen
bestehende Symbole, die den Gefühlszustand des Senders bzw. seine Haltung zur
eigenen Aussage wiedergeben sollen. So steht z. B. ein -) für ein Lächeln, ein
;-) für Das war ironisch gemeint!
[Quelle http//www.global-learning.de]
entdeckendes Lernen
Auch "exploratives " oder "autonomes" Lernen genannt. Von
Bruner (1961, 1981) geprägter Bergriff. Entdeckendes Lernen zeigt sich dann,
wenn Lernende durch die Lernumgebung stimuliert werden, sich aktiv mit
Problemen auseinander zu setzen, selbständig eigene Erfahrungen zu sammeln, bei
passenden Gelegenheiten Experimente durch zu führen um dadurch neue Einsichten
in komplexe Sachverhalte und Prinzipien zu erlangen.
[Thomas Tribelhorn]
E-Learning
Ursprünglich Sammelbegriff für IT-gestütztes Lernen bzw. alle Formen
elektronisch unterstützten Lernens. Dies ist nach wie vor (Okt. 2001) z. B. das
Verständnis der ASTD (American Society for Training and Development).
Eingeschlossen sind darin netz- und satellitengestütztes Lernen, Lernen per interaktivem
TV, CD-ROM, Videobändern usw. Mehr und mehr wird der Begriff jedoch
ausschliesslich für Internet- bzw. Intranet-basiertes Lernen verwendet. Dies
trifft z. B. für die Studien der IDC zu.
[Quelle http//www.global-learning.de]
E-Mail
Electronic Mail (engl. elektronische Post). Ermöglicht das Versenden von Texten
an andere Benutzer des Internet. Die eindeutige Identifikation aller Benutzer
des Internet erfolgt über ihre E-Mail-Adresse. E-Mail ist einer der ältesten
Internet-Dienste. Neben dem reinen Text können nahezu beliebige Inhalte per
E-Mail verschickt werden. Diese werden meist als Anlage (Attachment) angehängt.
[Quelle http//www.global-learning.de]
Evaluationsinstrumente
Evaluationsinstrumente sind Interviews, Expertengutachten, Fragebögen,
Meinungsfindungs-Methoden (z.B. Delphi-Methode) oder Tests zur Ermittlung von
Informationen.
[Quelle http//www.global-learning.de]
face-to-face
Bezeichnet die reale, nicht durch elektronische Medien vermittelte
Kommunikation "von Angesicht zu Angesicht". Als Gegensatz zu
"ftf" ist CMC (Computer mediated communication) oder deutsch CvK
(Computer-vermittelte Kommunikation) zu sehen. (Olaf Kunz)
[Quelle http//www.global-learning.de]
FAQ
(Frequently Asked Questions) FAQs sind Dateien mit Antworten auf oft gestellte
Fragen zu einem vorgegebenen Thema.
[Quelle http//www.global-learning.de]
Feedbackprozesse
Feedbackprozesse sind Prozesse, die Rückmeldung darüber geben, wie Botschaften
angekommen sind. Rückkopplungsprozesse, die innerhalb eines Präsenzunterrichts
möglich sind, wie mimische und gestische Rückkoppelung, finden bei
Telelearningprozessen nicht statt. (Ausnahme Videoconferencing)
[Quelle http//www.global-learning.de]
Flaming
"You flaming idiot!" = "Du Vollidiot!". "Flaming"
bezeichnet unschöne verbale Attacken in Foren oder Newsgroups bzw. per Email,
deren Adressaten - wie der Sender meint - gegen die Netiquette verstossen
haben. Ein Tele-Tutor bzw. der Moderator eines Forums sollte Flamings
unterbinden bzw. darauf hinwirken, dass ein daraus entstehender Streit
beigelegt wird. (Berenike Berntal)
[Quelle http//www.global-learning.de]
Freeware
Software, die im Internet kostenlos angeboten und vertrieben wird und auf den
eigenen Computer heruntergeladen werden kann. (Rolf Pothmann)
[Quelle http//www.global-learning.de]
FTP
Abkürzung für "File Transfer Protocol". Einer der ältesten Dienste
des Internets, mit dem auf effiziente Weise in FTP-Servern navigiert und
Dateien übertragen werden können.
[Quelle http//www.kleines-lexikon.de/w/w/www.shtml]
Full-Duplex
Full-Duplex beschreibt die Möglichkeit, gleichzeitig Audiodaten (beim Sprechen)
zu senden und empfangen (Ausgabe auf dem Lautsprecher). Eine
Full-Duplex-Soundkarte kann beispielsweise gleichzeitig Daten aufnehmen und
wiedergeben.
[Quelle http//www.global-learning.de]
Groupware
Groupware ist Software zur Organisation der Zusammenarbeit von
Netz-Teilnehmern. Eine Groupware umfasst im Minimum E-Mail, Gemeinsame
Dokumentenbearbeitung, Zugriffsmöglichkeit auf gemeinsam genutzte Datenbanken
und gemeinsame Nutzung von Terminkalendern. Die verbreitetsten
Groupware-Produkte sind Lotus Notes, Novell-Groupwise, MS Exchange und BSCW.
[Quelle Thomas Tribelhorn]
Hard Skills
Als Hard Skills werden Fertigkeiten, wie beispielsweise Maschinenschreib- und
Softwarekenntnisse, Kranführen etc., bezeichnet, die im Gegensatz zu Soft
Skills neu erlernt werden können. (K. & H. Häfele)
[Quelle http//www.global-learning.de]
HTML
(HyperText Markup Language) Der offene, d. h. allgemein verfügbare Standard für
die Darstellung von Multimedia-Inhalten im World Wide Web. Das besondere
Kennzeichen von Hypertext sind die sogenannten (Hyper)Links Bei Mausklick wird
zu einem anderen Dokument geführt.
[Quelle http//www.global-learning.de] (Hypertext Markup Language); von Tim
Berners-Lee entwickelte Seitenbeschreibungssprache, einfache Programmiersprache
(für Seiten im World Wide Web); Mit der Hypertext-Auszeichnungssprache lassen
sich Texte und andere Elemente wie Grafiken einfach auf einer Seite
formatieren. HTML wird laufend durch das "WWW Consortium" (W3C)
weiterentwickelt. HTML-Dateien können mit jedem beliebigen Texteditor
bearbeitet werden, der Daten als reine Textdateien speichern kann. HTML ist
inzwischen das verbreitetste Dateiformat der Welt.
[Quelle http//www.bergt.de/lexikon/index.htm]
HTML-Dokument
Ein Dokument, erstellt in HyperText Markup Language (HTML).
[Quelle http//www.global-learning.de]
Hyperlearning
Dieser Begriff meint das Ensemble gesellschaftlicher und technologischer
Entwicklungen, das in bisher ungekanntem Ausmass zu einer Verbindung von
Wissen, Erfahrung und menschlichem Geist auf der technologischen Basis Neuer
Medien (Netzmedien) führt. Traditionelle Bildungsorte (Schule, Hochschule,
Weiterbildungabteilungen von Firmen) haben bisher die Verteilung von Wissen und
Information "überwacht" und "zensiert" und Zertifiakte
ausgestellt. Das ist jedoch einem "Bedarfslernen" und
"kanbrain" in einer von technischen Innovationen geprägten Welt nicht
mehr angepasst. Durch vernetzte Neue Medien ergeben sich unendliche
Wahlmöglichkeiten - "microchoices" - für Bildungsinhalte.
Hyperlearning ist ein Katalysator für die Kommerzialisierung des
Bildungswesens.
[Quelle http//www.global-learning.de]
Hyperlink
Ein Wort oder eine Grafik in einem HTML-Dokument, markiert durch Farbe,
Unterstreichung oder beides, das mit einem anderen Dokument in Beziehung steht.
Das Wort oder die Grafik repräsentieren einen verborgenen Text, der besagt, wo
ein anderes Dokument zu finden ist. Dieses erscheint, wenn das markierte Wort
oder die Graphik angeklickt wird.
[Quelle http//www.global-learning.de]
Hypermedia
Ein Ausdruck, der sich auf die Idee bezieht, ein Objekt (wie z.B. ein Wort,
Bild, Icon, Grafik, Audio oder Video) mit einem anderen zu verbinden. Wo auch
immer sich diese Objekte befinden, ist für den Benutzer nicht relevant. Er kann
durch 'Anklicken' des Objektes über die Hypermedia-Verbindung räumliche und
zeitliche Barrieren überwinden. Das World Wide Web ist die erste Anwendung von
Hypermedia auf dem Internet.
[Quelle http//www.global-learning.de]
HyperNews
Unix-Software zur Realisierung von Diskussionsforen auf HTML-Basis. Zur
Bedienung wird nur der übliche WWW-Browser benötigt.
[Quelle http//www.global-learning.de]
Hypertext
Flexibles Dokumenten-Modell, das Verkettungen und Querverweise von Dokumenten
vorsieht, die miteinander in Beziehung stehen. Es besteht die Möglichkeit,
durch die Anwahl einer solchen Verkettung oder eines Verweises das
korrespondierende Dokument aufzurufen. Dabei unterstützt Hypertext auch die
Integration weiterer Medien, wie Bilder und Audio. Anwendungsbeispiel World
Wide Web (WWW), das Navigationssystem im Internet.
[Quelle http//www.global-learning.de]
IDC (International Data Corporation)
Einflussreicher Anbieter von Analysen, Studien und Prognosen zum weltweiten
IT-Markt incl. des E-Learning-Markts. Teil der IDG, des weltweit grössten
IT-Medienunternehmens.
[Quelle http//www.global-learning.de]
IEEE
Abkürzung für "Institute of Electric and Electronic Engineers); wird
englisch "I, triple E" ausgesprochen. 1963 gegründetes
US-amerikanisches Normierungsinstitut für Übertragungsprotokolle, Bustopologien
usw. (K.& H. Häfele).
[Quelle http//www.global-learning.de]
IMS
Das "IMS Global Learning Consortium", auch als "IMS
Project" bekannt, ist ein internationaler Zusammenschluss
unterschiedlicher Bildungs- und Regierungsorganisationen, dem auch Hersteller
und Nutzer von CBT, WBT und E-Learning-Plattformen angehören. Durch
Standardisierung von Lernobjekten sollen weltweite Suche, Austausch und
Wiederverwendbarkeit von digitalem Lehrstoff ermöglicht werden. An den bei der
Gründung 1994 verwendeten Namen "Instructional Management Systems"
erinnert sich die Organisation aufgrund der veränderten Aufgabenstellungen nur
ungern.
[Quelle http//www.global-learning.de]
Infotainment
Marketingkunstwort aus "Information" und "Entertainment".
Die Darstellung von Fakten wird durch Showelemente aufgelockert und soll der
Theorie nach dadurch eingängiger gemacht werden. In der e-Learning-Welt wird
darunter auch Lernsoftware bzw. Content mit Unterhaltungswert verstanden.
(K.& H. Häfele) Der Begriff wird häufig synonym zu Edutainment gebraucht.
[Quelle http//www.global-learning.de]
Instruktionsdesign
Instruktionsdesign ist die etwas fragwürdige Eindeutschung von
"instructional design" aus dem Amerikanischen (Glaser, Gagne) und
wird in Deutschland bislang nur für CBT/WBTs verwendet. Der Begriff bezeichnet
die didaktische Struktur und das rechner-/onlinegestützte methodische Instrumentarium
(Layout, Programmführung, Einsatz von Multimedia usw.) von Lernangeboten.
Kritiker bemängeln eine von ihm nahegelegte Fokussierung auf Lehraktivitäten
(im Unterschied zu Lernprozessen) und ziehen den Begriff "Didaktisches
Design" vor.
[Quelle http//www.global-learning.de]
instrumentelles Lernen
Elementares Lernprinzip Lernen des Zusammenhangs zwischen eigenem Verhalten und
der daraus folgenden Konsequenz. Wenn diese Konsequenz für das handelnde
Individuum lohnend ist, so wird es das entsprechende Verhalten in der Folge
häufiger zeigen.
[Thomas Tribelhorn]
Internet
Entstanden aus dem Zusammenschluss von ARPA-Net und CS-Net mit inzwischen
weltweiter Verbreitung. Da das Internet als dezentrales Netzwerk keinen
physikalischen Zentralrechner hat, ist jeder Rechner, die an das Internet
angeschlossen ist, eine Ressource des Netzes.
[Quelle http//www.netplanet.org/abisz/index.html]
Internet-Telefonie
Unter Internet-Telefonie versteht man die Möglichkeit, über das Internet
Telefongespräche zu führen. Mit einer entsprechenden Software kann man sich mit
anderen Teilnehmern des Internet auf der ganzen Welt unterhalten. Mit einem
Internet-Zugang zum City-Tarif kostet das weltweite Telefongespräch über das
Internet nur die Gebühren des City-Tarifes.
[Quelle http//www.global-learning.de]
Intranet
Ein internes Computernetzwerk z.B. in einer Firma oder einer
Bildungsinstitution, das auf Internet-Technik zurückgreift und im Internet
angesiedelt, jedoch nur mit entsprechender Berechtigung zugänglich ist.
[Thomas Tribelhorn]
IRC
(Internet Relay Chat); Dienst für Online-Konferenzen. Mit Hilfe dieses Dienstes
kann man mit anderen Teilnehmern im Internet live plaudern - über die Tastatur
(chatten). IRC wurde 1988 von dem finnischen Studenten Jarkko Oikarinen entwickelt.
Es sollte der Kommunikation zwischen den Universitäten in Echtzeit dienen. Der
IRC ist in Channels (Chat-Räume mit beliebigen Namen) organisiert, die jeweils
von einem Operator organisiert werden.
[Quelle http//www.bergt.de/lexikon/index.htm]
Java
Java ist eine von der Firma Sun Microsystems 1990 entwickelte objektorientierte
Programmiersprache, mit der sich plattformunabhängige, im Browser lauffähige
Programme erstellen lassen.
[Quelle http//www.global-learning.de]
JPEG
(Joint Photography Experts Group) Kompressionsverfahren und Speicherformat für
digitale Bilder. JPEG speichert Bilder mit Verlust, d.h. die Bildqualität wird
mit frei wählbarer höherer Kompressionsrate schlechter. Neben GIF das
meistbenutzte Bilddatenformat im Internet.
[Quelle http//www.global-learning.de]
Kanbrain
Ein Kunstwort aus "kanban" (japanisch = just in time) und brain
(englisch = hirn). Die Begriffe Hyperlearning und kanbrain gehören zum
Vokabular der "Perelman-Debatte" über das
"Microchoices-Modell". In dieser Debatte ging es unter anderem um das
Ende der Effektivität herkömmlicher Bildungseinrichtungen im Zeitalter neuer
Netztechnologien.
[Quelle http//www.global-learning.de]
Kiosk
Einzelne Standsäule mit Touchscreen-Monitor, die an frequentierten Plätzen (z.B.
Eingang eines Marktes) in multimedialer Form und durch
Interaktionsmöglichkeiten Informationen und Übersichten über verschiedene
Themen (z.B. Warenangebote) präsentiert. Erlaubt oftmals Kreditkartenzahlungen.
[Quelle http//www.global-learning.de]
kognitiv
Bereich des menschlichen Gedächtnisses, der sich auf mentale Prozesse wie
Wahrnehmen, Denken, Speichern und Erinnern (d.h. vornehmlich auf Wissen und
Fähigkeiten) bezieht. Gegensatz emotional.
[Quelle http//www.global-learning.de]
Kognitive Überlast
"Cognitive Overhead" - von Conklin (1987) geprägter Begriff.
"Man versteht hierunter die zusätzliche kognitive Belastung, die dadurch
entsteht, dass beim Lernen mit Hypertext/Hypermedia zusätzliche
Gedächtniskapazität benötigt wird, um die bereits besuchten bzw. noch nicht
besuchten Informationsknoten, bestehende Navigationsmöglichkeiten , bereits
gebildete mentale Repräsentation etc. im Gedächtnis zu behalten."
[Quelle Issing & Klimsa 1995, S.485)
kognitive Wende
Die kognitive Wende in der Psychologie Der kognitivistische Sturm auf die
behavioristische Bastille fand der Legende nach im Jahr 1956 während eines
Symposiums am Massachusetts Institute of Technology statt [...]. Die von dort
ausgehende wissenschaftliche Revolution fusste auf der kühnen Annahme, dass der
programmierte Computer und der menschliche Geist zwei Varianten des gleichen
Informations- Verarbeitungs-Systems sind, das auf die Welt nicht in direkter
Weise, sondern nur auf deren interne symbolische Repräsentation reagieren kann
[...]. Das Studium des menschlichen Verhaltens kam aus der Mode; dafür begann
die intensive Untersuchung der kognitiven Strukturen, Inhalte, Prozesse und
Produkte des handelnden, denkenden, lernenden und lehrenden Individuums[...].
[Quelle: Krapp, Prenzel & Weidemann 2001, S.15]
konstruktivistisches Lernen
Konstruktivistisches Lernen betrachtet Lernen als aktive, vom Lernenden
selbstständig durchzuführende Tätigkeit. Der Lernende konstruiert in einem
kreativen Prozess sein Wissen aus den angebotenen Informationen. Der Lehrende
hat die Aufgabe, den Lernenden dazu anzuregen, seine Konstruktionen von
Wirklichkeit zu überprüfen, zu bestätigen, zu verwerfen und weiterzuentwickeln.
[Quelle http//www.global-learning.de]
Kontextmenu
Auch "Objektmenu" Unter einem Objektmenü versteht man eine erst in
neueren MS-Windows-Produkten (u.a. WinWord, AutoCAD,...) eingeführte
Möglichkeit, die rechte Maustaste dazu zu benutzen, ein Menü zu öffnen, das nur
ausgewählte und in der aktuellen Situation "sinnvolle" Befehle enthält.
Dadurch erspart man sich das Durchhangeln durch die eigentliche Menüleisten.
[Quelle http//www.glossar.de]
kontextsensitive Hilfe
Ist die Hilfefunktion eines Programmes "kontextsensitiv", so wechseln
die Inhalte der Hilfe, je nachdem, an welcher Stelle man sich im Programm
befindet bzw. welche Art von Hilfsinformation an der entsprechenden Stelle
sinnvoll ist.
[Thomas Tribelhorn]
Kontextuelles Wissen
Situiertes, fallbezogenes Wissen. Das Wissen um die situationsspezifischen
Zusammenhänge.
[Thomas Tribelhorn]
Künstliche Intelligenz
Künstliche Intelligenz, auch Artificial Intelligence (KI bzw. AI) soll
Computern ermöglichen, Probleme selbsttätig zu lösen und aus der eigenen
Erfahrung zu lernen. Bisher arbeiteten diese Systeme nach vorgegebenen,
programmierten Parametern. KI- oder AI-Programme ahmen in ihrem
Lösungsverhalten die Denk- und Arbeitsweise des Menschen nach.
Weiterentwicklungen sind z. B. automatisches Beweisen, Bildverstehen,
Sprachsysteme. (Rolf Pothmann).
[Quelle http//www.global-learning.de]
LCMS
Seit 2001 gebräuchliche Abkürzung für "Learning Content Management
System". Ein LCMS verbindet im Idealfall die Funktionalität eines
Lernmanagement-Systems (LMS) und eines Content-Management-Systems (CMS).
Tatsächlich liegt der Schwerpunkt der LCMS-Produkte mehr auf der
Content-Erstellung und -Verwaltung.
[Quelle http//www.global-learning.de]
LDAP
Abkürzung für "Lightweight Directory Access Protocol"
("einfaches Protokoll für den Zugriff auf Verzeichnisse"). LDAP ist
nicht nur ein Übertragungsprotokoll, sondern ein umfassendes Konzept zur
Speicherung von und zum Zugang zu Daten verschiedenster Art. LDAP baut Im
Gegensatz zu relationalen Datenbank Management Systemen nicht auf Tabellen auf,
sondern bildet weitgehend natürliche Strukturen ab, die einem hierarchischen
Ordnungsprinzip folgen. Einträge in einem LDAP- Verzeichnis erlauben die
system- und ortsunabhängige Auffindung sowie Nutzung aller Objekte in einem
Netzwerk, wie z.B. Personen, Dateien, Rechner, Dienste, usw. (K.& H. Häfele).
[Quelle http//www.global-learning.de]
Lernobjekt
Lernobjekte sind (digital) Dateien oder analoge Materialien, die im Rahmen
technologisch unterstützter Lernprozesse verwendet, wiederverwendet oder
referenziert werden.
[Quelle http//www.global-learning.de]
Lernplattform
Ein Softwaretool, auf welches im Intranet/Internet zugegriffen werden kann, und
das über eine entsprechende Oberfläche bestimmte Funktionalitäten, wie den
Aufruf und die Administration von Lernern, Lerninhalten, Übungsaufgaben, Kommunikationstools
usw. von einer zentralen Stelle aus ermöglicht. Sie ist die zentrale
Schnittstelle einer Lernumgebung zwischen Trainingsanbietern und
Trainingskunden. (Dr. Günter Pees) Eine Plattform verfügt gewöhnlich nicht über
Autoren-Tools zur Erstellung von Kursen. Neudeutsch wird auch das Wort LMS
verwendet.
[Quelle http//www.global-learning.de]
Lernumgebung
" ... bringt zum Ausdruck, dass das Lernen von ganz verschiedenen
Kontextfaktoren abhängig ist, die in unterschiedlichem Ausmass planvoll gestaltet
werden können. Eine durch Unterricht hergestellte Lernumgebung besteht aus
einem Arrangement von
- Unterrichtsmethoden
- Unterrichtstechniken
- Lernmaterialien
- Medien
Dieses
Arrangement ist durch die besondere Qualität der aktuellen Lernsituation in
zeitlicher, räumlicher und sozialer Hinsicht charakterisiert und schliesst
letztlich auch den jeweiligen Kontext ein."
[Quelle Reinmann-Rothmeier & Mandl 2001b, S.603f]
Lernumgebungen
Beschreibt umgangssprachlich die räumlichen,
zeitlichen, personellen und instrumentellen Merkmale einer konkreten Situation,
in die ein Lernprozess eingebettet ist. Im Zusammenhang mit E-Learning ist
damit in der Regel die mit IT-Hilfsmitteln medial gestaltete Lernumgebung
gemeint. Sie wird strukturiert durch ein bestimmtes methodisch-didaktisches
Design, wird bedingt durch die Leistungsfähigkeit der eingesetzten technischen
Mittel und ist u. U. verbunden mit bestimmten personalen Dienstleistungen (z.
B. Teletutoring).
[Quelle http//www.global-learning.de]
LMS
Learning Management System. Englisches Wort für Lernplattform. Taucht partiell
eingedeutscht auch als "Lernmanagement System" auf.
[Quelle http//www.global-learning.de]
LOM
Learning Objects Metadata - wörtlich Metadaten für Lernobjekte, wird zugleich
auch verwendet für die Empfehlungen der IEEE LTSC zur Vereinheitlichung der
Beschreibung von Lernobjekten durch Metadaten.
[Quelle http//www.global-learning.de]
LSP
Abkürzung für Learning Service Provider. ASP, der Learning-Management-Systeme
sowie WBTs auf Mietbasis zur Verfügung stellt und diese auf der eigenen
Serverfarm hostet. (K.& H. Häfele)
[Quelle http//www.global-learning.de]
LTSC
Abkürzung für "Learning Technology Standards Committee". LTSC ist
eine Subdivision des IEEE und definiert technische Standards, Praktiken und
Richtlinien zur Entwicklung und Implementierung von computer- und
webbasierenden Lehr- und Lernsystemen. (K.& H. Häfele)
[Quelle http//www.global-learning.de]
Mandantenfähigkeit
... als besonderes Leistungsmerkmal eines Lernmanagement Systems (LMS)
bedeutet, dass sich in dem LMS voneinander unabhängige Bereiche einrichten
lassen. Diese Bereiche können Bildungsanbieter bzw. Abteilungen einer Firma
jeweils exklusiv zur Erstellung, Pflege und Betreuung ihres spezifischen
Online-Kursangebots nutzen.
[Quelle http//www.global-learning.de]
Mastery Learning
Didaktisches Konzept nach Bloom (1976), das sich an behavioristischen und
kognitiven Lerntheorien orientiert. Jeder Lehr-Lerneinheit folgt eine
Lerndiagnose, mit der noch bestehende Lücken erfasst werden, welche
anschliessend durch geeignete Massnahmen geschlossen werden, bevor zur nächsten
Lehr-Lern-Sequenz übergegangen wird. Dem Faktor Zeit wird dabei ein zentraler
Stellenwert beigemessen, da die These vertreten wird, alle Lernenden könnten
bei genügende Zeit die gemeinsamen Lernziele erreichen.
[Thomas Tribelhorn]
Mediendidaktik
Theorie und Praxis des Lehrens und Lernens, das Medien jeglicher Form
einbindet. (Didaktik)
[Quelle http//www.global-learning.de]
Metadaten
... sind wörtlich genommen Daten über Daten, auf E-Learning bezogen handelt es
sich um Informationen zu Lernobjekten. Sie stehen im Zentrum der
lerntechnologischen Standardisierungsbemühungen verschiedener Institutionen,
wie IMS, IEEE LTSC etc. Einheitliche bzw. kompatible Massgaben für Metadaten
sind entscheidend für die Modularisierung und Wiederverwendbarkeit von
Lernobjekten sowie ihre zielgerichtete Erfassung in Datenbanken.
[Quelle http//www.global-learning.de]
Multimedia
Computer-Technologie mit (digitaler) Integration von mindestens drei
verschiedenen Medien wie z.B. Text, Video, Sprache, Grafik, Fotos oder
Animation in einem Gerät, wobei der Benutzer auf die einzelnen Medien wahlweise
zugreifen kann. Beispiele multimedialer Anwendungen
- computerunterstützte Aus- und Fortbildung
- Interaktive Verkaufssysteme
- PC-orientierte Videokonferenzen
- Unterhaltungssysteme
[Quelle http//www.global-learning.de]
Multimediale Nachschlagewerke
Informationsmedien, die Wissen, das zuvor in gedruckter Form vorlag,
digitalisiert speichern (z. B. als CD-ROM) und multimedial gestaltet sind. Sie
bieten Informationen hypertextorientiert an und liefern zu Text-Stichwörtern
auch audiovisuelle Informationen, d. h. Bilder, Töne und animierte
Bildsequenzen. Es können verschiedene Formen multimedialer Nachschlagewerke
unterschieden werden Multimedia-Enzyklopädien, Allgemein- und Fachwörterbücher,
Karten, Atlanten, Technische Dokumentationen usw. (Detlef Ziegler)
[Quelle http//www.global-learning.de]
Navigationssystem
Werkzeug für die Suche und das Zurechtfinden in multimedial aufbereiteten
Inhalten.
[Quelle http//www.global-learning.de]
Netiquette
Ein aus "InterNet" und "etiquette" (englisch für Etikette,
Anstandsregeln, Umgangsformen) gebildetes Wort. Es bezeichnet die für das
Versenden elektronischer Nachrichten im Internet (per Email, in Newsgroups oder
Chats) geltenden grundlegenden Umgangsregeln. (Amelie Wahl)
[Quelle http//www.global-learning.de]
Newsgroup
Newsgroups sind die Schwarzen Bretter im Internet. Diese Diskussionsforen
werden als Möglichkeit zur asynchronen Kommunikation von Providern angeboten.
Der Vorteil von Newsgroups ist, dass alle Diskussionsbeiträge hierarchisch
gegliedert dargestellt sind und somit einen schnellen Überblick über den
Diskussionsstand erlauben.
[Thomas Tribelhorn]
Newsgroups sind die Diskussionsforen, in denen Surfer im Internet über
bestimmte Themen diskutieren. Es gibt schätzungsweise über 100.000 News-Gruppen
im Internet. Die Gesamtheit aller Newsgroups bildet das USENET. Es ist
thematisch unterteilt, die grössten Gruppen sind news., comp., sci., soc.,
rec., misc., alt. mit vielfältigen Untergruppen. Oftmals findet sich auch eine
Nationalitätenbezeichnung wie z.B. de, it, uk, etc.
[Quelle http//www.global-learning.de]
Objektorientierte Autorensysteme
Autorensysteme, die dem Autor Entwicklungstools zur Verfügung stellen, mit
denen Objekten (Buttons, Bilder) bestimmte Eigenschaften zugewiesen werden
können, die diese nach Aktivierung erhalten bzw. ausführen. Der Vorteil des Systems
liegt in der Portierbarkeit der Objekte. Sie lassen sich einfach in andere
Anwendungen übertragen, so dass diese Autorensysteme ihre Stärken bei der
Produktion von Reihen haben.
[Quelle http//www.global-learning.de]
ODL
Siehe "Open Distance Learning"
Offline
Der Zustand eines Rechners, der gerade nicht mit dem Internet oder einem
anderen Rechner verbunden ist. Gegensatz Online.
[Quelle http//www.global-learning.de]
Online
Der Zustand eines Rechners, der gerade mit einem anderen Rechner bzw. dem
Internet verbunden ist. Gegensatz Offline.
[Quelle http//www.global-learning.de]
Open Distance Learning
In diesem Telelearning-Szenario liegen strukturierte und didaktisch
aufbereitete Lernmaterialien auf einem Lernserver bereit. Sie können online
bearbeitet und eingeschickt werden. Vielfach stehen auch Lernbibliotheken zum
Download und zur Offlinebearbeitung bereit. Charakteristisch ist, dass der
Lerner jederzeit in sein spezielles Lernpensum einsteigen kann und meist auch
keinen Zeitbeschränkungen unterliegt. Telelearning in dieser Form ist
individuelles, autonomes und selbstgesteuertes Lernen. Zahlreiche Anbieter von
Open Distance Lerarning gehen jedoch dazu über, auch Lerngruppen und Foren zur
Kooperation und Kommunikation der Lerner untereinander anzubieten.
[Quelle http//www.global-learning.de]
Paradigma
Ein theoretischer Bezugsrahmen, bestehend aus einer Reihe grundlegender
Annahmen. Das Paradigma eines Wissenschaftlers beeinflusst die Art und Weise,
wie er Beobachtungen und andere Daten interpretiert, da durch den Bezugsrahmen
die Methoden zur Sammlung und Interpretation von Daten festgelegt sind.
[Thomas Tribelhorn]
PDF
(Page Description File) Datei-Format von Adobe, mit dessen Hilfe man Dokumente
auf allen Plattformen bearbeiten kann, incl. Macintosh, Windows, DOS und UNIX.
PDF bildet den Kern des Adobe Software-Dokumentenmanagers.
[Quelle http//www.global-learning.de]
Peer-to-Peer-Architektur
Netzwerk aus mehreren Rechnern, die mit einem gleichen Programm auf gleicher
Ebene zusammenarbeiten und miteinander kommunizieren. Innerhalb dieses
Netzwerkes ist jeder Rechner gleichberechtigt und kann gleichzeitig Server und
Client sein. Das Gegenstück zur Peer-to-Peer-Architektur ist die
Client-Server-Architektur.
[Quelle http//www.netplanet.org]
Pinnwand
Kommunikationswerkzeug zum Versand kurzer Mitteilungen, die für alle anderen
einsehbar sind. Die Realisierung erfolgt asynchron durch Diskussionsforen oder
Groupwarelösungen wie z.B. BSCW.
[Quelle http//www.global-learning.de]
Plug-in
Zusatzmodul für ein Programm, das ihm weitere Funktionen zur Verfügung stellt.
Browser rufen automatisch Plug-Ins auf, um z.B. Videos abzuspielen oder
VRML-Dateien darzustellen. Prinzipiell lässt sich für jeden Datentyp ein
Plug-In programmieren. Da es aber notwendig ist, das Plug-In auf seiner
Festplatte zu installieren, schrecken viele Nutzer davor zurück, sich zu viele
davon herunterzuladen (Download).
[Quelle http//www.global-learning.de]
Plug/Play
Leicht zu installierende Geräte oder Software, die sofort funktionieren sollte,
z. B. zur Nutzung des Internet.
[Quelle http//www.global-learning.de]
PQ4R
Auch bekannt unter "SQ3R" oder "PQRST". Lerntechnik, bei
der Lerntexte nach einem bestimmten Vorgehensmuster durchgearbeitet werden
Preview (Vorschau), Questions (Fragen), Read (Lesen), Reflect (Nachdenken),
Recite (Wiedergeben), Review (Rückblick). Die Methode aktiviert das Vorwissen
und gewährleistet eine tiefere Verarbeitung des Neugelernten und eine bessere
Verknüpfung zu bestehendem Wissen.
[Thomas Tribelhorn]
Präsenzveranstaltung
"Klassisches" Klassenraumtraining. Tutoren und Teilnehmer befinden
sich zur gleichen Zeit im gleichen Raum. Einige Fern- und Onlinekurse sind mit
Präsenzveranstaltungen kombiniert.(synchrones Lernen)
[Quelle http//www.global-learning.de]
Programmierte Unterweisung
Auch "Programmierte Instruktion" oder "Programmierter
Unterricht" oder "Programmierte Unterweisung". Am
Behavioristischen Paradigma orientiertes didaktisches Modell, bei welchem der
Lernstoff in kleinsten aufeinander aufbauenden Einheiten dargeboten wird. Nach
jeder Einheit erhalten die Lernenden bei erfolgreicher Bearbeitung eine
positive Rückmeldung oder bei Misserfolg eine entsprechenden
Trainingsanweisung.
[Thomas Tribelhorn]
Provider
Englisch für "Anbieder" oder "Dienstleister". Ein Provider
ist eine Firma, die irgendwo mehrere Rechner (Server) betreibt, die am Internet
angeschlossen sind und verschiedene Internetdienste anbieten, beispielsweise
einen E-Mail-Dienst oder die Möglichkeit, eigene Homepages ins Internet zu
stellen.
[Quelle http//www.global-learning.de]
Prozedurales Wissen
Die Erinnerung darum, wie etwas getan wird (Fertigkeiten, Handlungen,
Prozeduren).
[Thomas Tribelhorn]
Pull
Informationen werden von einem Interessenten (Empfänger) aktiv gesucht und
abgerufen. Bedeutet auf das Internet bezogen, dass User per Browser
Informationen ausfindig machen und ev. downloaden. Das World-Wide-Web wird im
wesentlichen als Pull-Medium betrachtet. Gegensatz Push.
[Quelle http//www.global-learning.de]
Push
Ein Sender verschickt ungefragt Informationen an einen Empfänger. Wird als
Kennzeichen der klassischen Massenmedien wie Fernsehen und Rundfunk gesehen.
Bedeutet auf das Internet oder andere Online-Dienste bezogen, dass Infos direkt
auf den Rechner eines Users übertragen werden. Steht im Gegensatz zu Pull.
[Quelle http//www.global-learning.de]
RDBMS
Abkürzung für "Relationales Datenbank Management System". Bei einem
RDBMS wie beispielsweise MS Access werden die Datensätze in Zeilen und die
Datenfelder in den entsprechenden Spalten einer Tabelle abgespeichert. Der
Zugriff auf bestimmte Datensätze wird über die Feldinhalte ermöglicht, was den
Bedienkomfort erhöht, den Rechenbedarf jedoch leider auch, da zur Auffindung
unter Umständen ein Durchsuchen sämtlicher Tabellen erforderlich ist. (K.&
H. Häfele)
[Quelle http//www.global-learning.de]
Real Audio/Video
Von Progressive Networks entwickeltes Verfahren zur Übertragung von Audio bzw.
Video im Internet im (Echtzeit-) Streaming-Modus, d.h. der Empfänger kann schon
etwas hören (bzw. und sehen), während die Daten übertragen werden, und nicht
erst, wenn die gesamte Audio- oder Videodatei heruntergeladen ist.
[Quelle http//www.global-learning.de]
Repräsentation
Speicherung von Informationen im Gedächtnis (kognitiv)
[Quelle http//www.global-learning.de]
SCORM
Shareable Courseware Reference Model. Von ADL entwickelte Empfehlung zur
Standardisierung von Lernobjekten.
[Quelle http//www.global-learning.de]
Seitenorientierte Autorensysteme
Autorensystem (beispielsweise "Asymetrix Toolbook"), das dem Autor
eine Bildschirmseite zur Verfügung stellt, auf der die Elemente eingebettet
werden. Benutzeraktionen wie Mausklicks lösen den Sprung zu einer anderen Seite
aus ("Buch"-Metapher). Generell eignen sich seitenorientierte Systeme
gut für Lernprogramme und interaktive Kataloge.
[Quelle http//www.global-learning.de]
Selbstgesteuertes Lernen
Lernform, die dem Lerner in relativ grossem Mass die Entscheidung über
Lernrhythmus und Lerngeschwindigkeit bis hin zur Setzung von Lernzielen
überlässt. Selbstgesteuertes Lernen wird gern von Trainingsanbietern
propagiert, deren Lernangebote die Verwendung von Online- und Offline-Medien
einschliessen. Es setzt eine hohe Selbstlernkompetenz und Motivation voraus und
sollte sich auf eine didaktisch entsprechend gestaltete Lernumgebung stützen.
Siehe auch Open Distance Learning, Taktung.
[Quelle http//www.global-learning.de]
Server
Hardware-Software-Einheit; Ein Server ist ein Computer in einem Netzwerk der
andere Computer (Clients) bedient. Als File-Server wird der Steuerrechner eines
Netzwerks bezeichnet. Der Server ist zuständig für die Verwaltung des
kompletten Netzwerksystems, und er stellt alle benötigten Dienste und
Ressourcen für die einzelnen Benutzer eines Netzwerks zur Verfügung. Dazu
gehören Festplatten zur Datenspeicherung ebenso, wie einzelne Netzwerkdrucker
oder auch die Programme, die im Netzwerk eingesetzt werden.
[Quelle http//www.bergt.de/lexikon/index.htm]
Shared Whiteboard
Synchrone Verwendung eines einfachen Malprogramms (ähnlich MS Paintbrush).
Shared Whiteboard ist ein Bestandteil von Desktop-Konferenzsystemen (z.B.
NetMeeting, Netscape Conference).
[Quelle http//www.global-learning.de]
Shareware
Software, die man kostenlos oder gegen geringe Gebühr testen kann und erst nach
zufriedenstellendem Ergebnis kauft.
[Quelle http//www.global-learning.de]
Shockwave
Plug-in von der US-Firma Macromedia, um Multimedia-Anwendungen, welche mit
Macromedias Autorenwerkzeug "Director" entwickelt worden sind, via
Internet zu laden und innerhalb eines WWW-Browsers ablaufen zu lassen.
Inzwischen um das "Flash"-Format erweitert, das bewegte
Vektorgrafiken interpretieren kann und als zukünftiger Standard vorgeschlagen
wird.
[Quelle http//www.global-learning.de]
Signatur
Bezeichnung für Absender-Informationen, die einer Email oder einem News-Beitrag
automatisch hinzugefügt werden können. Voraussetzung dafür ist die
entsprechende Einstellung des News-Clients bzw. des Mail-Programms. Die Signatur
enthält gewöhnlich Name und Adresse und gelegentlich einen Verweis auf
WWW-Seiten, Sprüche, Zitate oder Witze.
[Quelle http//www.global-learning.de]
Situiertes Lernen
Lernen vollzieht sich stets in bestimmten Kontexten (z.B. Schule). Konstruktivistische
Überlegungen zum Lernen gehen davon aus, dass Wissen und Fähigkeiten stets an
die Kontexte gebunden sind, in denen sie erworben wurden - sie sind in diesem
Sinne situiert.
[Quelle Thomas Jechle / Florence DeBoni]
Situiertheit
Kontextgebundenheit des Lernens. Im Konstruktivismus geht man davon aus, dass
Wissen und Fähigkeiten stets an die Kontexte gebunden sind, in denen sie
erworben wurden.
[Quelle http//www.global-learning.de]
Skalierbarkeit
... eines Lernmanagement-Systems (LMS) heisst Hard- und Software sind so
ausgelegt, dass sie bei steigenden Nutzerzahlen und wachsendem Inhaltepool
jederzeit auf höhere Kapazitäten erweiterbar sind.
[Quelle http//www.global-learning.de]
Skill-Gap-Analyse
Eine Skill-Gap-Analyse im Rahmen eines Assessments vergleicht die erfassten
Soft und Hard Skills einer Person mit den Fähigkeiten und Fertigkeiten, die für
die Aufgabe, die dieser Person zugeteilt ist, erforderlich sind. Eine einfache
Skill-Gap-Analyse besteht aus einer Liste mit den erforderlichen Fähigkeiten
und Fertigkeiten zusammen mit einer Bewertung des Leistungsniveaus des
Lernenden für jede dieser Eigenschaften. Eine Bewertung unter einem bestimmten
Niveau markiert eine Skill-Gap ("Fähigkeiten/Fertigkeiten-Lücke"),
die z. B. mittels WBT geschlossen werden kann. (K. & H. Häfele)
[Quelle http//www.global-learning.de]
Smiley
Siehe Eintrag Emoticon
[Quelle http//www.global-learning.de]
Soft Skills
(... auch als "Heartskills" bezeichnet). Darunter versteht man
Sozial- und Methodenkompetenzen, wie beispielsweise die Fähigkeit mit anderen
Menschen zielgerichtet zu kommunizieren oder teamorientiertes Arbeiten etc. Im
psychologischen Fach-Jargon versteht man darunter auch Fähigkeiten (angeborene
Kompetenzen), die im Gegensatz zu Hard Skills (Fertigkeiten) durch Training nur
verbessert, aber nicht neu erlernt werden können. (K. & H. Häfele)
[Quelle http//www.global-learning.de]
Streaming
Technologie, die das Abspielen von Audio-/Videodaten in Echtzeit über das
Internet ermöglicht, ohne besonders grosse Bandbreiten zu erfordern.
[Quelle http//www.global-learning.de]
Struktogrammorientierte Autorensysteme
Sie stellen dem Autor ein Struktogramm seiner Anwendung zur Verfügung, in das
Funktionen und Dateien per Drag & Drop eingeklinkt werden. Der Vorteil
dieser Autorensysteme liegt in der Portierbarkeit der Module sowie in der
Übersichtlichkeit der Programmstruktur. Die Module lassen sich einfach in
andere Anwendungen übertragen. Diese Autorensysteme haben ihre Stärken bei der
Produktion von Titelreihen sowie bei sehr grossen und komplexen Anwendungen.
[Quelle http//www.global-learning.de]
synchrones Lernen
Wissensvermittlung und Wissensaufnahme finden gleichzeitig statt. (z.B. Lernen
im Klassenzimmer, Videoconferencing, Chat) vgl. asynchrones L.
[Quelle http//www.global-learning.de]
Taktung
Gestaltung der Bearbeitungszeiträume von Lernmaterialien in
Telelearning-Kursen. Offene Tele-Lernangebote (Open Distance Learning) sind in
der Regel ungetaktet, während bei betreutem Telelernen (Teletutoring) das
Lernmaterial in einem bestimmten Rhythmus zur Verfügung gestellt und bearbeitet
wird. Diese getakteten Angebote haben in der Regel einen festgelegten Beginn
und ein festgelegtes Ende.
[Quelle http//www.global-learning.de]
Telekooperation
Telekooperation ist die Form der Zusammenarbeit, bei der räumlich getrennte
Personen mit Computern über Telekommunikationsnetze gemeinsam an einem Projekt
arbeiten (z.B. gemeinsame Erstellung eines Dokumentes, einer
Konstruktionszeichnung oder einer software) vgl. Shared Whiteboard
[Quelle http//www.global-learning.de]
Telelearning
Telelearning verknüpft Informations- und Kommunikations-technologien. Mit
Internet- und Multimediaanwedungen ist die Organisation verteilten Lernens über
Netze möglich. Heute wird Telelearning in den Szenarien Teletutoring, Open
Distance Learning und Teleteaching durchgeführt. Für Lerner und
Bildungseinrichtungen bietet Telelearning Vorteile gegenüber traditionellen
Formen des Lernens:
[Quelle
http//www.global-learning.de]
Telematik, telematisch
Integration von Anwendungen und Technologien aus der Telekommunikation und der
Informatik.
[Quelle http//www.global-learning.de]
Teleteaching
Häufigste und bekannteste Anwendung dieser Form von Telelearning ist Business
TV (BTV). Teleteaching hat Eventcharakter und ist deshalb besonders geeignet
für Vorlesungen und Vorträge von Experten. Die Lerner sind als Zuhörer und
Zuschauer per Fax, Telefon oder Videokonferenz mit dem Vortragenden und dem
Moderator für Feedbacks verbunden. Lernerfragen können per e-mail meist auch
später an Tutoren abgesandt werden. (Open Distance Learning, Teletutoring,
synchrones Lernen)
[Quelle http//www.global-learning.de]
Teletutoring
Wesentliches Merkmal für diese Form des Telelearning ist die fachliche und
organisatorische Lernerbetreuung durch ausgebildete Teletutoren. Aus diesem
Grund sind in diesem Szenario asynchrone Kommunikationsformen besonders stark
entwickelt, die natürlich auch für die Kommunikation und Kooperation der Lerner
untereinander genutzt werden. (Teleteaching)
[Quelle http//www.global-learning.de]
Thread
Diskussionsbaum, grafische Verdeutlichung der Bezüge zwischen Beiträgen
innerhalb eines Diskussionsforums (z.B. durch Einzüge oder Striche). vgl.
Newsgroup
[Quelle http//www.global-learning.de]
Träges Wissen
Wissen, das theoretisch eigentlich vorhanden ist, in der Praxis jedoch nicht
handlungsleitend umgesetzt werden kann (Transferproblem).
[Thomas Tribelhorn]
UMTS
Abkürzung für Universal Mobile Telecommunications System. Ein Standard, der
mobile persönliche Kommunikation unabhängig von Position, Netzwerk und Endgerät
ermöglicht. (Ronald Wieder)
[Quelle http//www.global-learning.de]
Upload
Hochladen von Daten vom Rechner eines Internetbenutzers auf einen Server.
Gegensatz Download
[Quelle http//www.global-learning.de]
URL
Universal Resource Locator Adressformat für Orte im Internet. So bezeichnet bei
der Adresse http// www.dtag.de der erste Teil http// den verwendeten Dienst, in
diesem Fall das WWW, die nächste Wortkombination www.dtag.de steht für den
Namen des Rechners, auf dem die Informationen gespeichert sind; de bezeichnet
den Bereich Deutschland.
[Quelle http//www.global-learning.de]
Verteiltes Lernen
Lehrende und Lernende sind räumlich von einander getrennt.(Telelearning)
[Quelle http//www.global-learning.de]
Verteiltes, kooperatives Lernen
Lernform, bei der sich die einzelnen Lehrenden und Lernenden an
unterschiedlichen Orten befinden, über Medien miteinander in Kontakt stehen und
so zusammen lernen.sind. (Charlotte Wolf) (Telelearning)
[Quelle http//www.global-learning.de]
Virtuelles Klassenzimmer
Begriff für räumlich verteilte Lern-Gruppe, die sich auf einer Lernplattform
zum synchronen und asynchronen Lernen trifft. (Klemens Hansert)
[Quelle http//www.global-learning.de]
Virtuelles Lernen
Gibt es nicht. Es kann nur real gelernt werden. Oft falsch verwendeter Begriff
für verteiltes Lernen. (Klemens Hansert)
[Quelle http//www.global-learning.de]
Voice over IP
siehe auch Internet-Telefonie
[Quelle http//www.global-learning.de]
WBT
Abkürzung für Web Based Training. Es umfasst die internetgestützte Form des
Fernlernens mit und ohne Betreuung durch Tutoren. S.a. CBT.
[Quelle http//www.global-learning.de]
Whiteboard
Siehe auch "Shared Whiteboard". Virtuelle Tafel oder Flipchart, die
den UserInnen das gemeinsame Zeichnen und Betrachten von Skizzen über ein
Netzwerk ermöglicht. Dabei stehen sowohl Mal- als auch Textwerkzeuge zu
Verfügung. (K.& H. Häfele)
[Quelle http//www.global-learning.de]
Workflow
Strukturierter Arbeitsprozess, bei dem die einzelnen Aktivitäten, die
Reihenfolge ihrer Bearbeitung, die beteiligten Personen und die Art der
verwendeten technischen Hilfsmittel definiert sind.
[Quelle http//www.global-learning.de]
WWW
"World Wide Web" ist einer von vielen Internetdiensten. Er erlaubt z.
B. die einfache Darstellung der Informationen mit HTML, die schnelle Verbindung
zwischen den Informationen des Internet über die so genannten Hyperlinks und
den schnellen Transport von Daten über http. Für die Darstellung der
Informationen während des Surfens wird ein Browser benötigt. Seit 1996
übersteigt das Datenvolumen des WWW den des FTP.
[Quelle http//www.kleines-lexikon.de/w/w/www.shtml]
WYSIWYG
WYSIWYG (What you see is what you get) folgt dem Prinzip, dass die
Bildschirm-Darstellung von Programmen auf PCs oder Workstations mit dem
späteren Ausdruck möglichst identisch ist. Im Webdesign-Bereich bezeichnet man
damit auch HTML-Editoren, bei denen der HTML-Code nicht eingetippt wird,
sondern mittels Drag & Drop auf einer graphischen Oberfläche gearbeitet
werden kann. Die HTML-Seite wird dabei so dargestellt wie später durch
denWYSIWYG Browser.
[Quelle http//www.global-learning.de]
Zeitachsenorientierte Autorensysteme
Zeitachsenorientierte Autorensysteme (auch timeline-basierte Autorensysteme)
Beispielsweise "Macromedia Director". Autorensysteme, die dem Autor
eine Zeitachse zur Verfügung stellen, entlang welcher alle Elemente
positioniert werden. Der Entwickler gibt an, wie lange jedes Element am
Bildschirm dargestellt wird. Im allgemeinen sind zeitachsenorientierte Systeme
für selbstablaufende Präsentationen, beispielsweise in Kioskterminals oder für
interaktive Spielfilme besser geeignet als für Lernsoftware oder elektronische
Kataloge.
[Quelle http//www.global-learning.de]